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1. Mai: Gute Arbeit muss drin sein

Zum 1. Mai verweist die SPD Koblenz auf die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. 563.000 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr seien ein wichtiger Erfolg. „Erwerbsarbeit eröffnet gesellschaftliche Teilhabe, Existenzsicherung, Anerkennung und Selbstwertgefühl“, so Vorsitzender Christian Altmaier in einer Mitteilung.

„Es geht aber nicht um irgendwelche Arbeit. Die Würde der Arbeit muss gewahrt bleiben. Wir wollen Gute Arbeit! Denn nur Gute Arbeit schafft sozialen Zusammenhalt.“ Dazu gehören die Einführung von Mindestlöhnen ebenso wie sichere Arbeitnehmerrechte, sozial abgesicherte und unbefristete Beschäftigung, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und mehr Chancen auf Qualifizierung.

"Dies dürfen keine Begriffe aus dem Sozialromantiklexikon, es müssen weiterhin die Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland, trotz der Globalisierung sein." Daher erschließt es sich dem SPD-Vorsitzenden in Koblenz nicht, warum weite Kreise der CDU gegen gerechte Löhne sind und kritisiert den örtlichen CDU-MdB Michael Fuchs: "Herr Fuchs gibt sich als Frontkämpfer gegen den Mindestlohn, er sollte einmal einem Vater, der trotz harter Arbeit seine Familie durch seinen Arbeitslohn nicht ausreichend versorgen kann erklären, wieso er sich als 'Volksvertreter' dagegen stemmt. Ein Unternehmer muss auch soziale Verantwortung für seine Arbeitnehmer tragen und als Unternehmer sieht sich Fuchs doch immer."


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