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Gedächtnis von Deutschland bleibt in Koblenz

Trotz Neubauten in Berlin und Bayreuth ist Koblenz als Sitz sicher - Europa als Zukunftsgarantie?

Koblenz ist die Archivstadt von Deutschland: Mit dem Bundesarchiv, dem Landeshauptarchiv und auch dem Stadtarchiv wird in Koblenz wie an keinem zweiten Standort dem Land ein Gedächtnis gegeben. Bei einem Besuch von SPD-Vorsitzendem Christian Altmaier und Ratsmitglied Manfred Bastian, äußerte der Präsident des Bundesarchives, Prof. Hartmut Weber denn auch seine Zuversicht, dass Koblenz auch in Zukunft der Sitz des Bundesarchiv bleibt.

Mehr als 250 Beschäftigte sind in Koblenz, zusätzliche Aufgaben werden in den kommenden Jahren hinzukommen, so dass der Standort Koblenz-Karthause gesichert ist. Der Archivzweckbau im Koblenzer Höhenstadtteil bittet auch Erweiterungsflächen, "die man in jedem Fall nur für das Archiv nutze solle", betonen Altmaier und Bastian nach dem Gespräch mit dem Präsidenten.
Auf Nachfrage von Christian Altmaier, der in der SPD-Fraktion für Kultur und damit auch für das Archivwesen zuständig ist, ob es denn ein "Europäisches Archiv" gebe, informierte Prof. Hartmut Weber, dass es derzeit kein Zentralarchiv für Europa gebe. Die drei Gesprächspartner sehen in Europa also eine Option, die Bedeutung des Archivstandort Koblenz auszubauen. "Die zentrale Lage, die vorhandene Infrastruktur und das vorgehaltene Wissen sprechen für ein Europa-Archiv in Koblenz und dies auf der Karthause", so der Karthäuser SPD-Vorsitzende Manfred Bastian und sein Ratskollege Christian Altmaier abschließend.


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